Narrenzunft Waldwurz Albersbösch 1980 e.V.


narrenzunftwaldwurz.de

Name der Zunft:

Narrenzunft Waldwurz Albersbösch 1980 e.V.

Gründungsjahr:

1980

Narrenruf:

"Donner Blitz un Krache - Im Unterholz erwache - G'sichter knorrig aschtig froh - Alles brielt die Waldwurz sin do - Narri Narro…….. "

Historie:

Albersbösch ist die Heimat der Narrenzunft Waldwurz. Um die damalige Wohnungsnot zu beseitigen, wagte die Stadt Offenburg 1953 den Sprung über die Kinzig. Heute bis hin zum Stadtwald und Burgerwaldsee bebaut, ist dieser Stadtteil mit ca. 6700 Einwohnern einer der menschenreichsten Stadtteile Offenburgs. Seine ausgeprägte Infrastruktur ermöglicht dem Stadtteil ein gewisses Eigenleben in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadtmitte.

14 Personen waren bei der Gründungsversammlung der Narrenzunft Waldwurz 1980 e.V. im Hotel Hubertus in Albersbösch am 25. April 1980 anwesend, die Mitgliederversammlung verabschiedete eine vorbereitete Vereinssatzung. Beim Offenburger Narrentag am 14. Februar 1981stellte man sich erstmals der Öffentlichkeit vor. Heute hat der Verein aktuell 101 passive Mitglieder 50 aktive Mitglieder und 21 Kinder.

Schon immer hatte der Stadtwald für den Ortsteil Albersbösch eine große Bedeutung. Ganz besonders die frühen fünfziger Jahre blieben in Erinnerung. Ganze Scharen Offenburger Bürger und anderer Zeitgenossen bevölkerten den Stadtwald. Zum einen waren es die Holzsammler, die ihren Bedarf an Brennmaterial im Stadtwald decken wollten, zum anderen die Heilkräutersammler, die ständig auf der Suche nach heilenden und wohlschmeckenden Kräutern waren. Ganz besonders begehrt waren Baumwurzeln. Bei den Holzsammler wegen des hohen Brennwertes und bei den Kräutersammler wegen des Geschmackes und der heilenden Wirkung.
Durch verschiedene Veranstaltungen und Aufführungen möchten wir auf diese Tradition aufmerksam machen. Das symbolische Wurzelsuchen im Stadtwald gehört genauso zum Programm der N.Z.Waldwurz wie das Füttern mit „Wurzelbrot (ein in Wurzelform gebackenes Brot) und der „Wurzelbrie“ (ein aus Waldkäutern hergestellter Likör). Ein weiterer Punkt, mit dem wir unserer satzungsgemäßen Aufgabenstellung (Pflege und Erhaltung fastnächtlichen Brauchtum) gerecht werden wollen, sind Besuche bei verschiedenen Kindergärten, Altersheimen und der Eichendorff-Schule Offenburg Albersbösch.

Häs:

Unser Häs besteht aus in Blattform gestanzten Filzstücken,in den Waldfarben braun und grün, die auf einen Stoffuntergrund aufgenäht werden. Sowohl Häs als auch Maske stellen ein Wesen aus dem Wald dar, eben den Waldwurz.1995 wurde die Narrenrat Uniform geschaffen. Seit 1997 bereichern die Kräuterwieble unsere Zunft.Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um Frauen, die in den 50-er Jahren im Stadtwald Kräuter sammelten.
Seit der Fasent 1998 hat sich das Wurzelmännle dazugesellt. Er soll dokumentieren wie in den 50-er Jahren Holz und Wurzeln im Stadtwald gesammelt und abtransportiert wurden. Sowohl das Kräuterwieble als auch das Wurzelmännle sind keine Maskenträger.Unser Verein ist Gründungsmitglied im Ortenauer Narrenbund, welcher als gemeinnützige Personenvereinigung anerkannt ist.

Jährliche wiederholende Veranstalltungen:

Jährlich an der Fasent wiederkehrende Veranstaltungen sind bei uns die interne Fasenteröffnung am 11.11.- Albersböscher Kinderfasent - Schulhaussturm und Befreiung der Schüler sowie Narrenbaumstellen am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag -Schnurren und Schnaige durch Albersböscher Geschäfte und Besuche der Kindergärten am Schmutzigen Donnerstag - Albersböscher Narrenfeschd am Fasentsamstag - Fasentbeerdigung am Fasentdienstag. Am 2 Juni Wochenende das oft kopierte und nicht erreichte Bratpfannen Tennisturnier.

 

Zum Seitenanfang